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Die Geschichte der Fürstlich Fürstenbergischen Füsiliergarde,
Hier ein Link, das über die Historie informiert:
www.thz-historia.de
Fürstlich Fürstenbergische Füsiliergarde 1732 Donaueschingen e.V.
Kurzdarstellung
Gegründet 1983 - mit Sitz in Donaueschingen - eingetragener Verein.
1. Vorsitzende: Thomas Zech / Kommandant: Hauptmann Erich Stolz.
Verbandszugehörigkeit:
. Landesverband der Bürgerwehren und Milizen Baden-Südhessen e.V. . Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen - Wien / Austria. . Vereinigung der Traditionsverbände Mitteleuropas - Salzburg / Austria.
Die Fürstlich Fürstenbergische Füsiliergarde trägt die Uniform des im Jahre 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss, und drei Jahre später im Jahre 1806, aufgelösten schwäbischen Kreis-Infanterie-Regiment "Fürstenberg". Der Verein erinnert an das ehemalige Fürstenbergische Militärkontingent, welches im diesem Regiment eingestellt war, und übernimmt die Traditionspflege desselben. Der Verein dient nur noch repräsentativen Zwecken bei weltlichen und kirchlichen Festen.
Geschichtlicher Rückblick
Als unmittelbarer Stand des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation stellte das Fürstentum Fürstenberg ein Militärkontingent zu den Reichstruppen des Schwäbischen Reichskreises. Das Kontingent setzte sich aus Infanterie und Kavallerie zusammen, und verteilte sich auf vier Infanterie-Kompanien und zwei Kavallerie-Kompanien. Die Gefechtsstärke des Kontingents betrug 380 Mann zu Fuß und 68 Reiter (seit 1732). Das Kontingent wurde dem Kreis-Kürassier-Regiment "Hohenzollern" und dem 2. Kreis-Infanterie-Regiment "Fürstenberg" zugeordnet, welches sich zwischen den Jahren 1699 und 1705, und von 1724 bis 1803/06, im Besitz von Angehörigen des Hauses Fürstenberg als Regimentsinhaber befand. In diesen Zeiträumen war das Haus Fürstenberg namensgebend für dieses Regiment.
Im Verband der schwäbischen Kreis-Regimenter kämpfte das Kontingent, als Bestandteil der Reichsarmee, unter dem Kommando der berühmten Feldherren Markgraf Ludwig von Baden und Prinz Eugen von Savoyen gegen die Türken und Frankreich. Im Siebenjährigen Krieg gegen Preußen, und in den Koalitionskriegen gegen die Französische Republik. Nach Auflösung der
schwäbischen Kreisorganisation, und der Mediatisierung Fürstenbergs durch den Mittelstaat Baden, wurde das Fürstenbergische Kontingent im Oktober 1806 zur Bildung des "GroßherzogIich Badischen Linien-Infanterie-Regiment v. Harrant Nr. 4" übernommen, und kämpfte in den Napoleonischen Kriegen.
Stand: März 2004 / TZ
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